Deutschland

Wander-Highlights im Harz

Wir schreiben das Jahr 2020, in dem jeder (dessen Job es erlaubt) sich ein Home Office eingerichtet hat. Selbst sportliche Aktivitäten werden ins heimelige Wohnzimmer verlegt. Ich gehöre auch zu der Gruppe, plus: ich lebe in einer Großstadt. Der Drang nach Natur wuchs mit jedem Tag und als die ersten Hotels wieder ihre Türen öffneten war klar, dass ich schnellstmöglich eine Auszeit von zu Hause brauche. Da ich in Hamburg lebe, hat ein Ausflug in die Natur meist etwas mit Meer zu tun – Ostsee und Nordsee liegen quasi vor der Tür. Doch dieses Mal entschieden wir uns für eine Reise gen Süden. Unser Ziel: der Harz. Nach gerade einmal drei Stunden Autofahrt befanden wir uns plötzlich in einer vollkommen anderen Welt aus bunten mittelalterlichen Kleinstädten, mystischen Wäldern und felsigen Bergen.

Am letzten Abend saßen wir wieder in einem schnuckeligen Fachwerkhaus beim Essen und ließen unsere Wander-Highlights im Harz Revue passieren.

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USA

Die Great River Road in Illinois

Als ich auf die Anderen warte, fragt mich eine Museums-Angestellte, wie mir Illinois gefällt und was wir bisher erlebt haben. Ich erzähle ihr von dem wunderschönen Galena, der Dinner-Fahrt auf dem Mississippi und den Mormonen in Nauvoo. „Oh ja, mit denen haben wir auch öfter zu tun. Die verlangen in regelmäßigen Abständen ihr Eintrittsgeld zurück.”

Ich verstehe die Aussage nicht, bis die Dame mir erklärt, dass sowohl die Mormonen als auch strenggläubige Katholiken das Museum immer wieder beschuldigen, Lügen zu verbreiten. Dieser ganze Dinosaurier-Kram sei doch nur Science Fiction! Stimmt – ich hatte schon fast wieder vergessen, was der Mormone in Nauvoo mir zu Anfang unseres Roadtrips sagte „Wir glauben nicht an die Wissenschaft, wie sie aktuell an Schulen gelehrt wird.”

Eine Woche Illinois und ich habe von hinterwäldlerischer Verschlossenheit, über einen Stadtrundgang mit dem Geist eines ehemaligen US-Präsidenten, bis hin zu Dinosaurierknochen in meiner Hand die unglaublichsten Abenteuer erlebt. Und das war nicht mal alles!

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KANADA    WINNIPEG

Das Land der 100.000 Seen

Dänemark

Ein Wochenende in Odense

Ein Wochenende im dänischen Odense ist kein typischer Städtetrip. Die Stadt auf der Insel Fünen ist eine kleine Wohlfühl- und Ruheoase. Trotzdem ist sie groß genug, um ein Wochenende mit spannenden Erlebnissen zu füllen.

In der kleinen verwunschenen Altstadt sind die Häuser schief und ihre Fassaden bunt. Wie im Spalier reihen sie sich zu beiden Seiten der Kopfsteinpflasterstraßen auf.

Ganz urban und modern geht es im Latin Quarter zu. In den kleinen Gassen zwischen den Gebäuden aus gelben Ziegeln befinden sich viele Kunst- und Design-Shops, die eine ganz intensiv kreative Atmosphäre schaffen.

Auch der einstige Industriehafen von Odense hat längst ausgedient und wurde in ein hippes Viertel mit modernen Apartmenthäusern, Skaterhallen und Cafés in ausrangierten Schiffscontainern verwandelt.

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Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.

Alexander von Humboldt