„Was willst du denn in der Felswüste? Da ist doch nichts!“ „Eben drum“, lautete meist meine Antwort, „Deswegen fahre ich hin. Ich möchte dem überladenen Alltag entfliehen, um in die Ferne zu sehen und den Kopf frei zu bekommen.“ So lief die Unterhaltung häufig, wenn ich erzählte, dass es mich wieder in einen entlegenen Winkel der Erde zieht. Doch diese Antwort wird sich nach unserem Tag im Capitol Reef National Park, im US-Bundesstaat UTAH, an dem wir mit SLEEPING RAINBOW ADVENTURES einen Ausflug zu den sagenhaften Bentonite Hills machten und abends die Sterne beobachteten, ändern. An diesem Tag lernten wir, dass die Steine sprechen. Sie erzählen Geschichten aus uralten Zeiten und singen Lieder ferner Galaxien.

Auf Tour mit Sleeping Rainbow Adventures

Das Sprachrohr für die Geschichten der Steine und Felsen war an diesem Tag Allison von SLEEPING RAINBOW ADVENTURES. Ihr blauer Jeep stand bereits vor dem Hoteleingang, als wir in die Nachmittagssonne hinaus traten. Mit Allison wollten wir das raue, abgelegene Hinterland des Capitol Reef National Park erkunden und zu den Bentonite Hills fahren, womit unser Compact SUV vollkommen überfordert gewesen wäre. 

Allison hatte sich wegen ihrer Geologie-Leidenschaft in die Region verliebt und zog vor einigen Jahren her. Ihre Begeisterung sprang durch ihre herzliche offene Art sofort auf uns über und mit ihrem Wissen verwandelten sich die Klippen und Felsen vor unseren Augen in lebendige Geschichte.

Die Entstehung des Capitol Reef National Park 

Ein Riff mitten in der Wüste? In Utah scheint alles möglich! Während wir unsere ersten Jeep-Kilometer abfuhren, erklärte Allison warum die Region Capitol Reef genannt wird. Bei dem Namen handelt es sich um den Teil der Waterpocket Fold, der sich in der Nähe des Fremont River befindet. Der Name, übersetzt: Wassertaschenfalte, spiegelt die fortwährende Erosion der Gesteinsschichten wider. Die Wassertaschen selbst sind kleine Vertiefungen, die sich in vielen Sandsteinschichten bilden, wenn sie vom Wasser erodiert werden. Den Namen Capitol erhielt das Steinriff wegen der weißen Kuppeln aus Navajo-Sandstein, die den Kuppeln des Kapitols ähneln. Als Reef werden die felsigen Klippen, die wie ein Ozeanriff eine natürliche Barriere darstellen, bezeichnet.

Geologisches Meisterwerk in drei Akten

Die geologische Geschichte des Capitol Reef lässt sich in drei Schritte unterteilen, die sich über Millionen von Jahren hinweg vollzogen haben: Ablagerung, Hebung und Erosion. Letztlich ist das Capitol Reef ein uralter, drei Kilometer hoher Schichtkuchen. Die ältesten Schichten sind bis zu 270 Millionen Jahre alt. Jede einzelne Schicht erzählt ihre eigene Geschichte und belegt, dass es hier Flüsse und Sümpfe, saharaähnliche Wüsten und flache Ozeane gegeben hat. 

Lange nach Ablagerung der Sedimentgesteine wurde die gesamte Region durch plattentektonische Kräfte angehoben. Dadurch, dass der größte Teil des Colorado-Plateaus recht gleichmäßig angehoben wurde, ähneln sich viele der Canyons in dieser Gegend. Das Capitol Reef bildet aufgrund der Waterpocket Fold eine riesige Ausnahme von diesem Muster. Diese mehr als 160 Kilometer lange Verwerfung in der Erdkruste entstand vor 50 bis 70 Millionen Jahren und führte dazu, dass sich die Westseite um mehr als zwei Kilometer gegenüber der Ostseite nach oben verschob. Die daraus resultierenden Erosionen haben diese Falte innerhalb der letzten 15 bis 20 Millionen Jahre an der Oberfläche freigelegt. Der größte Teil der Einschnitte in die Canyons fand wahrscheinlich vor einer bis sechs Millionen Jahren statt. 

Die kleinen Vertiefungen in den oberen Sandschichten nennen sich Waterpockets und sind überall in der Falte am Capitol Reef zu finden. Die Erosion setzt sich auch heute noch fort und bildet farbenfrohe Klippen, massive Kuppeln, hoch aufragende Türme, schroffe Monolithen, gewundene Canyons und anmutige Bögen.

Zeugen aus einem Land vor unserer Zeit

Hinter einer Kurve steuerte Allison den Jeep plötzlich an den Straßenrand. Sie stellte den Motor mit einem abrupten Schlüsseldrehen ab und lächelte uns verschmitzt an: „Ich zeige euch jetzt etwas sagenhaftes, aber ihr müsst mir versprechen, dass ihr keinen Geotag beim Hochladen der Bilder verwendet. Wir versuchen, diesen Ort so geheim wie möglich zu halten.“ Wir nickten schweigend. 

Allison scheuchte uns aus dem Auto und führte uns einen Trampelpfad neben dem Highway entlang. Wir marschierten zu einer der riesigen Felswände und kletterten einen kleinen Weg an ihr empor. Nach nur wenigen Minuten blieb Allison stehen. Ihre Augen leuchteten vor Freude über die Offenbarung, die uns bevorstand. Wir folgten ihrem Blick an die Felswand. Sie war an einer Stelle von einem andersartigen Stein durchzogen. Er war viel dunkler als das Rot der Felsen. 

„Das ist kein Stein“, erklärte uns Allison, während sie liebevoll drüber strich. „Dies sind Dinosaurierknochen.“ Wir waren überwältigt und griffen sofort danach. Nachdem ich vor einigen Jahren im BURPEE NATURKUNDEMUSEUM in Rockford (Illinois) Dinosaurierknochen in der Hand gehalten hatte, ging ich davon aus, dass es eine Once-in-a-Lifetime-Sache bleiben würde. Niemals hätte ich daran geglaubt, nochmal diese endlose Faszination spüren zu dürfen – schon gar nicht in freier Natur

In der Jurazeit sah die Landschaft im Capitol Reef noch ganz anders. Anstelle der hohen, trockenen Wüste mit ihrem spärlichen Flickenteppich aus Pinien und Wacholder gab es Flüsse, die zwischen grünen Wäldern aus Ginkgobäumen und Farnen verliefen. Der Dinosaurier vor dem wir gerade standen, verendete vermutlich in einem Sumpf oder einer feuchten Wiese. Tatsächlich finden seit 2007 durch das Burpee Museum organisierte Ausgrabungen in der Gegend statt. Inzwischen wurden Überreste von mindestens sieben Dinosauriern gefunden, darunter auch vollständige Skelette.

Die ersten Siedler im Capitol Reef

Lange nach den landschaftlichen Veränderungen, als das Capitol Reef bereits eine steinige Wüste war, ließen sich um 700 n.Chr. herum die Ureinwohner der Fremont-Kultur entlang des Fremont Rivers nieder. Sie teilten sich ihr Gebiet mit den weiter südlich lebenden Anasazi. Sie waren Jäger und Sammler und bauten Mais, Bohnen und Kürbisse an. Aus unbekannten Gründen verschwand das Volk ungefähr 1250 n. Chr. und hinterließ nur Felsmalereien und Petroglyphen. Später jagten nomadische Ute- und Paiute-Ureinwohner im Gebiet des heutigen Capitol Reef Nationalparks. 

Ende des 19. Jahrhunderts erreichten erste Pioniere und Forscher das Gebiet, nachdem sie die enge und steinige Route durch die Fremont Gorge auf sich genommen hatten. Zwei von ihnen waren Tabitha Jane und Elijah Cutler Behunin, vor deren Haus, welches ebenfalls am State Highway 24 liegt, wir standen. Sie gehörten zu den ersten Menschen, die einen Homestead-Claim am Fremont River und Sulphur Creek anmeldeten. Der Homestead Act wurde während des Bürgerkriegs im Jahre 1862 erlassen. Er gab allen erwachsenen Personen das Recht, 65 Hektar Land als ihr eigen zu proklamieren, sofern sie darauf lebten und es verbesserten, indem sie das Land kultivierten. Passierte dies über einen Zeitraum von fünf Jahren, wurden sie zum Eigentümer. 

Allerdings blieben die Behunins zunächst nur etwa ein Jahr lang. Es war kein einfacher Ort für eine Ansiedlung. Die Ernten, die sie anbauten, wurden von Sturzfluten weggespült, und die Hütte war nicht groß genug für die ganze Familie. Nachdem sie weggezogen waren, kehrten sie wenige Jahre später zurück und ließen sich in Fruita nieder. Es war der erste Ort, der 1900 hier entstand und der heute wie eine grüne Oase in der Nähe des Visitor Centers vom Capitol Reef National Park liegt. Durch die Bewässerung des fruchtbaren Bodens entstanden am Fuße der Felsen fruchtbare Obstplantagen, auf denen heute noch Äpfel, Aprikosen, Kirschen, Pfirsiche, Birnen und Pflaumen wachsen.

Sonnenuntergang am Ende der Jailhouse Road

Nur wenige Kilometer hinter der Behunin Cabin bog Allison von der State Route ab und rumpelte mit uns Richtung Hinterland. Die Regenfälle vom Vortag hatten die tiefen Furchen der Schotterstraßen mit Wasser gefüllt. Allison trat aufs Gas, so dass das braune Schlammwasser zu beiden Seiten des Jeeps fontänenartig in die Höhe spritzte. Plötzlich lag der Freemont River vor uns, der ebenfalls durch den Regen der letzten Tage gut gefüllt schien. Kein Problem für Allison und ihren Jeep. Sie rief noch „Festhalten bitte”, bevor sie den Wagen durch den Fluss steuerte.

Die Schotterstraße auf der anderen Seite nennt sich Hartnet Cathedral Road und führt tief in das Hinterland vom Capitol Reef. In der Ferne die Felsberge, unter uns Wüstensand und ein paar wenige Büsche bildeten die Szenerie vor unseren Autofenstern. Etwa zwanzig Kilometer weit bretterte Allison über die sandigen Pisten, bis wir in die Jail House Road einbogen, an deren Ende sich der Lower South Desert Overlook befindet. Die Sonne stand schon tief und malte mit ihrem warmen Licht unterschiedlichste Schattierungen auf die vor uns liegenden Felsformationen.

Zur blauen Stunde in den Bentonite Hills

Bevor die Sonne ganz verschwand, sprangen wir in den Jeep zurück, um zu den Bentonite Hills zu fahren. Die runden Hügel befinden sich außerhalb der Nationalparkgrenzen. Allison parkte den Wagen auf einer Anhöhe, von der aus wir auf die Hügellandschaft hinunter blicken konnten. Beim Sprung aus dem Jeep landeten wir auf einem Boden aus Popcorn; so fühlte es sich an und es knisterte wie Schnee. 

Die Hügelschicht entstand in der Jurazeit, als Schlamm, Schluff, feiner Sand und Vulkanasche in Sümpfen und Seen abgelagert wurden. Bentonit-Ton (umgewandelte Vulkanasche) absorbiert Wasser und wird bei Nässe sehr glitschig und gummiartig. Der permanente Wechsel zwischen Nässe und Trockenheit führt zu dem popcornartigen Aussehen der Oberfläche.

Als wir ankamen, sahen die Hügel noch braun/beige aus. Mit dem schwindenden Sonnenlicht und dem Beginn der blauen Stunde, änderte sich die Farbe der Hügel und ließ sie blau und violett leuchten. Es gibt keine Wege durch die Bentonite Hills, also liefen wir querfeldein, was sich anfühlte, als wandelten wir auf einem fremden Planeten. 

So abwegig ist das nicht, denn direkt neben den Bentonite Hills befindet sich die Anfang der 2000er Jahre eröffnete Mars Desert Research Station. Sie ist die weltweit größte und am längsten betriebene Einrichtung zur Erforschung der Marsoberfläche. Teams von 6-8 Personen führen hier immer wieder mehrwöchige wissenschaftliche Forschungen durch. Der MDRS-Campus umfasst ein zweistöckiges Habitat, ein Gewächshaus, das Musk-Observatorium (womit auch geklärt ist, wer hier sein Geld rein buttert), ein Roboter-Observatorium, eine technische Gondel und ein Wissenschaftsgebäude, den Science Dome. Die MDRS ist eine private Forschungseinrichtung und steht der Öffentlichkeit nicht zur Besichtigung offen.

Wir hatten ohnehin nur Augen für das unglaublich faszinierende Farbspiel auf den Bentonite Hills und kletterten bis kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf den Hügeln herum.

Stargazing im Capitol Reef National Park

Als es dunkel wurde übergab Allison uns an ihren Kollegen Mason, der ebenfalls eine große Leidenschaft hegt. In seinem Fall ist es die Astronomie. Mit Mason wollte wir in ferne Galaxien reisen. Wir rumpelten zum State Highway zurück und fuhren zur COUGAR RIDGE LODGE, wo uns Mason schon am flackerden Lagerfeuer mit S‘Mores erwartete. Während sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnten, gab er uns eine kleine Einführung in die Sternenkunde und erklärte, warum der Capitol Reef National Park ein perfekter Ort ist für das Stargazing ist. 

Ein International Dark Sky Park

Fast überall auf der Welt behindert das künstliche Licht von Städten oder Industrieanlagen den Blick in die Sterne. Es gibt nur wenige Orte auf der Erde, die so dunkel sind, dass sich ein detaillierter Sternenhimmel mit dem bloßen Auge erkennen lässt. Die International Dark Sky Association (IDA) sucht eben diese Orte und zeichnet sie als International Sky Park aus – das Capitol Reef gehört seit 2015 zu ihnen. 

Bewertet werden Dark Sky Parks anhand der Bortle-Skala. Sie bestimmt den Grad der Lichtverschmutzung einer Region und ist in neun Klassen aufgeteilt. Klasse 9 bezeichnet Orte wie eine Innenstadt, in der der gesamte Nachthimmel hell erleuchtet ist. Die Sterne sind schwach und verwaschen und auf wenige hundert reduziert. Einige Himmelslücken sind gänzlich sternfrei. Bei einem Nachthimmel der Klasse 1 ist das trichterförmige Zodiakallicht, auch Tierkreislicht genannt, deutlich sichtbar und die Milchstraße wirft in den Sternbildern Schütze/Skorpion Schatten. Die Galaxie M33 ist mit bloßem Auge zu erkennen. Jupiter und Venus leuchten so hell, dass sie die Dunkeladaptation des menschlichen Auges erschweren. Unter so einem Nachthimmel saßen wir, denn der Capitol Reef National Park gehört zur Klasse 1.

Eintauchen in fremde Galaxien

Was letztlich am Sternenhimmel zu erkennen ist, hängt von weiteren Faktoren ab, die uns Mason erklärte, der uns, nachdem wir uns an die Dunkelheit gewöhnt hatten, zu einer Pferdekoppel führte, auf der er zwei große Teleskope aufgestellt hatte. Was wir im Teleskop sehen können, hängt vom Mondlicht, dem Wind und den atmosphärischen Bedingungen wie Staub und Rauch ab. Planeten und Objekte aus dem Weltraum wechseln monatlich. In manchen Nächten sind keine Planeten zu sehen, in anderen Monaten können die Ringe des Saturns und die Monde des Jupiters beobachtet werden. 

Außerdem spielt der Mond eine wichtige Rolle. Ein Vollmond oder der erste Viertelmond verhindern durch helles Licht die Sicht auf die Milchstraße. Die meisten Objekte im tiefen Weltraum, wie Galaxien und Nebel, sind dann selbst mit dem Teleskop extrem schwer zu erkennen. Dafür enthüllen die Teleskope Details des Mondes und seiner Krater. 

Wir befanden uns gerade in einer Neumondphase, die uns einen extrem dunklen Himmel bescherte. Wir nahmen auf Klappstühlen neben den Teleskopen Platz, wickelten uns in dicke Decken und lauschten den Geschichten aus der antiken Mythologie, während Mason mit einem Laser auf  Sternbilder, Satelliten und Planeten zeigte. Als wir uns an die Teleskope wagten, tauchten wir in fremde Galaxien ein, die hinter dem Sternennebel lagen. Mit ihnen beendeten wir unseren überirdisch beeindruckenden Tag Capitol Reef National Park.

FAQ für deinen Tag im Capitol Reef 

Anreise

Wie komme ich am besten zum Capitol Reef National Park?
Der Grand Junction Regional Airport ist der nächstgelegene größere Flughafen zum Capitol Reef National Park. Er befindet sich in Grand Junction, Colorado, etwa 300 Kilometer östlich des Capitol Reef National Park. Als internationaler Flughafen liegt der von Salt Lake City am nächsten (360 Kilometer).

Von Westen kommend führt der Highway 12 zum Capitol Reef National Park. Er ist zugleich eine Scenic Route mit vielen beeindruckenden Aussichtspunkten. Von Osten kommend empfiehlt es sich, von der Interstate 70 auf den Highway 24 abzubiegen, der direkt zum Capitol Reef führt.

Reisezeit

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch im Capitol Reef National Park?
Die besten Jahreszeiten für einen Besuch im Capitol Reef National Park sind der Frühling und Herbst. Zu dieser Zeit ist das heiße Wüstenklima am leichtesten zu ertragen. Obwohl der Sommer die Hauptreisezeit ist, ist es oft zu heiß zum Wandern oder stundenlangen Autofahren. Zudem ist von Juli bis September Gewitterzeit. Durch die häufigen Wolkenbrüche gibt es eine erhöhte Springflutgefahr, was Straßensperrungen zur Folge haben kann. Die Winter hingegen können teilweise sehr kalt und vor allem sehr windig werden. 

Eintritt

Was kostet der Eintritt in den Capitol Reef National Park?
Der Eintritt in den Capitol Reef National Park kostet pro Auto 20,00 USD. Mit einem AMERICA THE BEAUTIFUL PASS musst du keinen Eintritt zahlen. Bei der Straße, die durch den Nationalpark führt, handelt es sich um einen regulären Highway, weswegen die Eintrittsgebühr auf Freiwilligenbasis zu zahlen ist. 

Unterkünfte

Welche Unterkunft kannst du in der Nähe des Capitol Reef National Park empfehlen?

RED SANDS HOTEL
670 East Highway 24
Torrey, UT 84775

Preis: DZ ab 109,00 EUR

Dafür, dass Torrey ein recht kleiner Ort ist, gibt es hier sehr schöne Hotels. Das Red Sands Hotel hat neben schönen großen Zimmern auch einen Spa-Bereich mit Innenpool, Whirlpool und Yogaraum. Es gibt einen Raum, in dem es neben einer großen Landkarte an der Wand auch viele weitere Informationen zum Mitnehmen gibt. Wenn du mit Sleeping Rainbow Adventures eine Tour gebucht hast, holen sie dich direkt hier am Hotel ab.

COUGAR RIDGE 
650 E Cougar Rdg Rd
Torrey, UT 84775

Preis: DZ ab 218,00 EUR

Wir sind nur durch Zufall bei dieser Lodge gelandet, weil hier das Stargazing stattfand. Die Inhaber der Lodge sind seit mehreren Generationen immer wieder nach Torrey gefahren und haben sich in die Gegend verliebt. Letztlich kauften sie ein großes Stück Land, auf dem sich heute die  Lodge aus Sandstein und die Villen befinden. Letztere haben alle zwei Schlafzimmer mit separaten Bädern. Mit den Pferdekoppeln und den Bergen im Hintergrund fühlt sich der Aufenthalt hier wie ein Besuch auf einer Luxus-Ranch an.

Food & Drinks

Welches Restaurant kannst du in Torrey empfehlen?

Chak Balam Mexican Restaurant
12 Sand Creek Rd
Torrey, UT 84775

Öffnungszeiten: Montag-Samstag 14:00-21:00, Sonntag 14:00-24:00 Uhr

So unscheinbar diese Bude aus Sperrholzplatten und Wellblechdach aussehen mag: drinnen gibt es die besten Tacos, die ich jemals in meinem Leben gegessen habe. Was für ein Drama, dass dieses Restaurant so weit weg ist. Ich wäre definitiv ein Stammgast!

Wo gibt es in Torrey das beste Frühstück?

The Wild Rabbit Cafe
135 E Main Street
Torrey, UT 84775

Öffnungszeiten: Donnerstag-Montag 8:00-14:00 Uhr, Dienstag & Mittwoch geschlossen

Bitte anstellen! Beim Wild Rabbit Café stehst du höchstwahrscheinlich in einer langen Schlange. Das warten lohnt sich. Es gibt von Pancakes über Brioche alles bis hin zu herzhaften Breakfast Burritos und Ruby Sandwiches. Alles wird selbst gebacken und frisch zubereitet. Sogar der Kaffee – denn die ortseigene Rösterei befindet sich gleich nebenan.

Highlights im Capitol Reef National Park 

Der Highway 24 verwandelt sich hinter dem Visitor Center in die Scenic Route, die durch den Capitol Reef National Park führt. Sie ist, bis auf die zwei Abzweigungen am Grand Wash und der Capitol Gorge, komplett asphaltiert. Für die knapp 13 Kilometer solltest du etwa anderthalb Stunden einplanen. Die beiden unbefestigten Abzweigungen führen in Canyons und zu Wanderwegen und sind in der Regel für PKW und Wohnmobile bis zu einer Länge von acht Metern geeignet. Was du alles entlang des Scenic Drives entdecken kannst, erfährst du in diesem GUIDE TO THE SCENIC DRIVE.

Das Hinterland entdecken

Der Park hat noch viele weitere Attraktionen zu bieten. Sie liegen jedoch weiter im Hinterland und um sie zu erreichen, benötigst du ein Auto mit hoher Bodenfreiheit und 4×4 Antrieb. Neben dem atemberaubenden Lower South Desert Overlook, den wir genossen haben, ist das Cathedral Valley ein absolutes Highlight – hierfür müssen jedoch 6-8 Stunden eingeplant werden. Außerdem ist es zu Beginn der gleiche Weg wie der, den wir zu den Bentonite Hills genommen haben: Es geht durch den Freemont River. Eine Brücke gibt es nicht. 

Daher kann ich nur empfehlen, eine Tour mit SLEEPING RAINBOW ADVENTURES zu buchen. Mit ihnen kommst du nicht nur sicher an dein Ziel, sondern lernst zusätzlich jede Menge über die Region von den erfahrenen Rangern.

Wandern im Capitol Reef National Park

Im Capitol Reef gibt es sowohl 15 TAGESWANDERUNGEN als auch die Möglichkeit, das Hinterland zu Fuß zu erkunden. Für letzteres ist ein Hiking Permit notwendig, für welches du dich kostenlos im Visitor Center anmelden kannst.

Stargazing im Capitol Reef

Natürlich kannst du auch auf eigene Faust den Nachthimmel über dem Nationalpark genießen – wenn auch leider ohne Teleskop. Welches die besten Orte zum Stargazing sind, findest du HIER.

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